 |
Warum
ein Säugling ein Melkling ist.
Zahnpflege beginnt schon im Babyalter oder vorher?
Wenn ein freudiges Ereignis in einer Familie bevorsteht oder der
Nachwuchs bereits eingetroffen ist, dann werden außer den
Eltern und Großeltern natürlich auch eine Reihe von Ärzten
konsultiert: Hausarzt, Frauenarzt, Kinderarzt aber kaum jemand kommt
auf die Idee, mit seinem Zahnarzt zu sprechen. Warum auch, werden
Sie sagen, ein Baby hat ja noch keine Zähne. Einmal abgesehen
davon, daß die Zähne einer Schwangeren auf jeden Fall
renoviert sein sollten, kann der zahnärztliche Rat schon während
der Schwangerschaft, aber besonders nach der Geburt von Nutzen sein.
Bis vor Jahren ging man davon aus, daß das Fluorid aus Tee
und Zahnpasta die Placenta nicht überwindet. Neuere Untersuchungen
haben jedoch gezeigt, daß diese zahnhärtende Substanz
sehrwohl dem Baby zu Gute kommt. Wird es doch gleich in die Zahnknospen
eingebaut. Man sollte die Zähne nach dem Putzen nicht allzugründlich
nachspülen. Von einer Medikamentation oder übermäßigem
Teegenuß sollte man jedoch Abstand nehmen. Betrachten Sie
einmal Ihren Neuankömmling. Er hat, wie alle Babys einen zu
kurzen Unterkiefer, der während der Stillzeit wichtige Wachstumsimpulse
bekommt und dadurch auf die richtige Länge wächst. Wenn
er so genüßlichtrinkt. Dann werden Sie feststellen, daß
sich seine rosigen Wangen nicht eindellen, er saugt nicht, sondern
er drückt die Brustwarze oder den
Gummisauger gegen seinen Gaumen aus. Er melkt um an seine Nahrung
zu kommen. Dabei strengt sich der kleine Körper an der Mutterbrust
so an, daß er zwischendurch immer wieder einschläft.
Diesen Rhytmus sollte man natürlich auch an der Flasche nachahmen.
Machen Sie nicht die Löcher im Sauger größer, verwenden
Sie lieber einen zu kleinen Sauger (ev.Teesauger für die Milch),
damit sich Ihr kleiner Liebling richtig ausarbeitet. Wenn etwas
übrig bleibt, ist es nicht schlimm. Ihr Baby wird es Ihnen
durch ruhigen Schlaf danken. Zusätzlich unterbleibt das Daumenlutschen.
Kaufen Sie stets einen neuen Sauger, wenn sich die Form verändert.
Befolgen Sie nie die alten Rezepte "mit einer heißen
Stopfnadel das Loch größer zu machen" Sie zerstören
das Gummi des Saugers und schaden Ihrem Kind. Wenn die junge Dame
oder der Herr dem Daumen doch bevorzugt, gibt es z.B. von Steiff
einen Seestern aus Plüsch, der besser ist als der Daumen. Übrigens
das Zähneputzen beginnt beim ersten Zahn, man reibt ihn mit
einem Wattestäbchen ab. Wenn Ihr Kind sich an dieses "Mamma
fummelt mir im Mund rum." frühzeitig gewöhnt, haben
Sie später auch mit der Zahnbürste keine Schwierigkeiten.
Wenn der Tee den Durst mitstillt gibt es in der Apotheke geschnittene
Süßholzwurzel, die das Getränk so richtig schön
süß macht, aber den Zähnen nicht schadet. Bei älteren
Kindern regt eventuell eine elektrische Zahnbürste den Spieltrieb
an und macht die stupide Tätigkeit interessant. |
|
Ratgeber der Zahnarztpraxis
Dr.med.dent. W.W.W. Panthenius
Themen und Berichte
Rund um Ihre Zähne
- Homöopathie gegen Zahnschmerz
- Die
Zahnentwicklung
- Zahnpflege beginnt
im Babyalter
- 20 Milchzähne
bekommt das Kind
- Flouridtabletten bis
zum 16 Jahr
- Nach der Operation
Umwelt / Recycling
- Das STATT Konzept
Pressemitteilungen
- Entsorgung von Bohrerrückständen
Nützliche Links
- folgen noch
|
|